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Perleberger Brücke (Berlin)

Für den Neubau der Perleberger Brücke über die Bahnanlagen in Berlin-Tiergarten, die die alte Stahlbrücke in Nietkonstruktion aus den Jahren 1937/1940 ersetzt, kam ein dreifeldriges Trägerrost-Durchlaufsystem mit insgesamt 4 Hauptträgern und 31 Querträgern zur Ausführung, wobei die Querträger jeweils den Richtungen der Auflagerachsen folgen. Die Fahrbahn und die Gehwege werden mit trapezförmigen Längsrippen als orthotrope Platten ausgebildet.

Die Straßenachse wird für den Neubau beibehalten. Die Bauwerksachse ist im Grundriß gerade. Die Haupt- und Querträgerachsen schneiden sich aus statischen und wirtschaftlichen Gründen unter einem veränderlichen Winkel zwischen 68,1° und 73,4°.

Aufgrund der vorhandenen Geometrie (Lichtraumprofil der Bahn und vorhandene Rampen) ergibt sich eine sehr gedrungene Bauhöhe der Konstruktion.

Neben der öffentlichen Beleuchtung wurden 3,50 m hohe Fußgängerleuchten angeordnet. Diese Leuchten sind im vierfachen Querträgerabstand im Geländer integriert.

Die Baudurchführung unter laufendem Straßen- und Schienenverkehr erforderte eine zweigeteilte Bauweise der neuen Widerlager und Zwischenauflager.